CO2-Ausstoß durch Suchen

Das Computer Strom brauchen und für die Stromerzeugung in den meisten Fällen Kohlenstoffdioxid an die Umwelt abgegeben wird, ist klar. Mir war bis jetzt nicht bekannt, dass es Leute gibt, die berechnet haben, wie viel Strom eine Suchabfrage mit Google kostet und welcher CO2-Ausstoß daraus resultiert. Das klingt für mich nach Leuten aus dem Controlling und der Buchhaltung.

Nach einem Artikel von heise.de sei es aber letztlich nicht so entscheiden für den Anwender, mit weniger Suchanfragen die Umwelt zu schonen, indem ein geringeren CO2-Ausstoß durch weniger Suchen verursacht. Am besten ist es nach wie vor, den Computer auszuschalten, wenn dieser nicht gebraucht wird.

Weitere Links:

heise.de Experte: Internetsuche ist kein Klimakiller

Welt Online Das Internet ist der wahre Klimakiller

 

China goes green?!

Heute steht ein interessanter und völlig unerwarteter Artikel im Handelsblatt. “Eine Weltmacht wird grün” ist der Titel auf der Titelseite des Handelsblatts (Nr. 246, 20.12.2010). Demnach möchte China etwas für die Umwelt und gegen die jetztigen Zustände tun. Ziele seien laut Handelsblatt die Verringerung des Klimagaseausstoßes, Produktion mit weniger Schadstoffen und die Herstellung von sozialer Gerechtigkeit. Dafür stünden in den nächsten fünf Jahren 1,5 Billionen Dollar bereit, 300 Mrd. Dollar pro Jahr.

Mit diesem Vorhaben übertrifft China meine bisherigen Erwartungen. Dass China diesen Schritt wagt und zumindest plant ist lobenswert, aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Also heißt es abwarten und die dortigen Entwicklungen beobachten und Fortschritte und Aktivitäten analysieren und den tatsächlichen Erfolg loben, nicht den erst geplanten Erfolg und Fortschritt lobpreisen. Wird China grüner werden? Schließen sich die USA an? Wie verändert dieses Verhalten die Welt? Wie werden dadurch die Schwellenländer beeinflusst werden? Nehmen diese sich ein Beispiel an China? Wir werden sehen!

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