IT-Management: Cloud und BYOD?

BYOB steht für Bring your own device. Diejenigen Unternehmen die diese IT-Strategie unterstützen möchten keine eigene IT mehr und geben Mitarbeitern die Möglichkeit das eigene Geräte für die Nutzung bereitgestellter IT-Services im Unternehmen zu nutzen. Der Angstellte bekommt hier die Chance sich ein eigenes Gerät zu kaufen und Unternehmen hoffen, dass der Vorteil darin liegt, dass sich der Mitarbeiter mit diesem gekauften Gerät dann bereits auskennt und besser arbeitet als mit unternehmensweit eingekaufenten Geräten. Ob diese Strategie aufgeht? Schließlich hat ein Unternehmer keine Handhabe mehr, was mit den Geräten sonst noch gemacht wird und kann beispielsweise nicht feststellen, ob das Gerät aktualisiert und sicher ist. Freilich können Policies für die IT-Nutzung und die gebrachten Geräte (BYOD) erstellelt und den Mitarbeitern verbindlich gemacht werden.

 

Doch wie kontrolliert man, was man nicht kontrollieren kann??? Die Devices werden nicht von der IT eines Unternehmens verwaltet, denn die gibt es wegen der genutzten Cloud Services auch nicht mehr. Das heißt es gibt im Unternehmen niemanden mehr der für Client Devices zuständig ist, vermutlich auch nicht mal mehr jemanden der für Server verantwortlich ist. Wieso auch? Es liegt ja alles in der Cloud. Und ein Mitarbeiter dürfte wohl kaum einen Blick auf ein Device werfen, zum einen da er sich ggf. nicht mit dem Gerät auskennt und ganz besonders nicht, da er zum anderen evtl. nicht berechtigt ist. Nicht wegen der Hierarchie oder der Erlaubnis intern, sondern viel mehr durch Regelungen, die von extern herinkommen. Bundesdatenschutzgesetzt!?

 

BYOD + Cloud = Lack of IT-Security???

Think! Think twice! Are you sure? Are you really sure? Make your decision!

 

Ressourcen:

CIO Gefahrenherd “Bring your own device” CIOs graut es vor privaten iPads

 

Warum in die Cloud?

Cloud Computing ist in aller Munde! Die Ansätze und Ausprägungen sind durchaus unterschiedlich, aber im Kern geht es darum bestimmte IT-Leistungen auszulagern und bedarfsorientiert zu mieten. R. Goodwins von Zdnet hat einen kurzen und knackigen Artikel über Aspekte der Verlagerung von IT in die Cloud geschrieben. Er fasst Komponenten und wichtige Gedanken zusammen, die bei Überlegungen einer Verlagerung oder Auslagerung in die Cloud, berücksichtigt werden sollten.

Effizienz, Skalierbarkeit und Flexibilität sind drei Punkte die für Cloud Services sprechen, doch tatsächlich ist der Kostenfaktor derjenige, der am Ende zur Entscheidung für oder gegen die Dienste aus der Cloud beiträgt. Ist das so?

Ressourcen:

Zdnet IT in der Cloud: Welche Faktoren wirklich zählen

Geballtes Know-how jetzt downloaden

Die NT-Anwendergruppe (AG) ist eine der größten User Communities im europäischen Raum. Sie bietet viele interessante Veranstaltungen rundum Microsoft Produkte. Die Veranstaltungen werden durch hochkarätige Wissensträger von unterschiedlichen Unternehmen vermittelt. Das Besondere bei den NT-Anwendertreffen ist, sie sind kostenfrei. Wo gibt es den sowas? Wissensvermittlung zu spannenden Themen aus der (Microsoft) IT-Welt durch erfahrene IT’ler für lau? Super Sache! In der Regel kostet dieses Wissensvermittlung entsprechend viel Geld!

Wer das 43. NT-Anwendertreffen verpasst hat, der hat die Gelegenheit die Themen jetzt als Mitglied der NT-AG (kostenlos) herunterzuladen. Die Themen der Veranstaltung waren u. a.:

  • Best Practice: Win Server 2008 R2, Exchange 2010 Migration …
  • Recovery, Migration und Konsolidierung von Exchange- und SharePoint-DB (Ontrack) …
  • … Windows 7 Migration mit FrontRange …
  • Lync Server 2010 Live …

Ressourcen

NT-AG …Details…

NT-AG 43. NT-Anwendertreffen

Tricks, Tricks, Tricks

Wie gerne etwas an PC, Tablet, Smartphone und Co. bastelt und ausprobiert, der weiß, wie hilfreich ab und zu How-tos sind. Manchmal sind sie dringend nötig, manchmal nicht. Auf CNET gibt es für vorrangig für Heimanwender und Jedermann ganz pfiffige Videos im bekannten How-to-Stil.

Die Zielgruppe sind überwiegend IT-Interessierte für Consumer Produkte. Praktisch sind hilfreiche Tipps zu Facebooks und G-Mail Sicherheitseinstellungen.

Ressourcen:

CNET’s How tos

Anpassungen

Heute haben sich mir hinsichtlich WordPress.com ein paar Fragen gestellt. Der Grund für die Fragen waren einige unnötig registrierte URLs für diesen Blog und die Länge der URL dieses Blogs. Bei der Migration meines Windows Live Spaces nach WordPress.com hat scheinbar etwas nicht reibungsfrei funktioniert.

Wie ist vorzugehen? Die folgenden Links helfen weiter!

Office 365 Public Beta has started!

Main ScreenDie lang ersehnte Beta für die Öffentlichkeit von Office365 ist jetzt auch in Deutschland verfügbar. Die ersten Impressionen können sich sehen lassen. Auf der rechten Seite habe ich einen Scrennshots der Startseite für die Einstellungen und ersten Schritte von Office 365, er zeigt eine intuitive Bedienoberfläche mit allen notwendigen Funktionen für ein kleines Unternehmen und für die Nutzung von Office 365. In den nächsten Tagen und Wochen wird sich zeigen, was die ersten Beta Tester von Office 365 halten. Unten habe ich noch ein paar Videos, die ich ebenfalls als ersten Input wissenswert finde. Stay tuned!

Allgemeines Video zu Office 365 (engl.)

Video zur Office  365 Community

Office 365 (engl.)

Weiterführende Links:

Microsoft Office 365

SaaS Magazin Microsoft Cloud Services: Public Beta zum Testen

Computerwoche Office 365 geht an den Start

IT Magazine Preview auf Office 365

CO2-Ausstoß durch Suchen

Das Computer Strom brauchen und für die Stromerzeugung in den meisten Fällen Kohlenstoffdioxid an die Umwelt abgegeben wird, ist klar. Mir war bis jetzt nicht bekannt, dass es Leute gibt, die berechnet haben, wie viel Strom eine Suchabfrage mit Google kostet und welcher CO2-Ausstoß daraus resultiert. Das klingt für mich nach Leuten aus dem Controlling und der Buchhaltung.

Nach einem Artikel von heise.de sei es aber letztlich nicht so entscheiden für den Anwender, mit weniger Suchanfragen die Umwelt zu schonen, indem ein geringeren CO2-Ausstoß durch weniger Suchen verursacht. Am besten ist es nach wie vor, den Computer auszuschalten, wenn dieser nicht gebraucht wird.

Weitere Links:

heise.de Experte: Internetsuche ist kein Klimakiller

Welt Online Das Internet ist der wahre Klimakiller

 

Blast Of Web Browsers

In den letzten und kommen Tagen und Wochen gibt es einiges neues am Markt der Web-Browser. Der neue Internet Explorer 9 wurde am 15. März 2011 veröffentlicht. Und der Mozialla Firefox 4 steht für den 22. März 2011 in den Startlöchern, gegenwärtig als RC erhältlich. Beide Browser liefern einen sehr positiven Eindruck. Sie sind schnell und die Steuerung ist auf die wesentlichen Steuerelemente begrenzt. Wenn das zu wenig ist gibt es zumindest für den Firefox bereits einige Addons. Wohingegen Addons beim Internet Explorer 9 bis jetzt scheinbar Mangelware oder gar nicht vorhanden zu sein scheinen. Nicht zuletzt ist Google Chrome auch seit dem 18. März 2011 in Version 10 verfügbar. Damit herrscht aktuell am Markt ein wahrer Wettstreit der Browser Anbieter. Das positive ist, dass nach Tests, dich ich durchgeführt habe alle drei Browser einen guten bis sehr guten Eindruck hinterlassen. Denn sie sind alle schnell und lassen sich komfortabel bedienen. Auch die Konfiguration der Browser ist nicht weiter schwer, abgesehen vom IE9, der weiterhin die unzähligen Einstellungsmöglichkeiten als Altlast im System mitträgt.

 

Weiterführende Links:

Webwork Magazin zu Firefox 4

News Preisgenau Internet Explorer 9 im Test

Chip Internet Explorer 9 schneller als Firefox (Bericht, Fotostrecke, Videos)

 

Outlook – Thunderbird – Live

Vor ein paar Tagen habe ist ein Fehler mit meine Outlook aufgetreten. Ihn zu beheben hätte mich einiges an Zeit gekostet. Daher habe ich mich kurz entschieden mal den Thunderbird auszuprobieren und die Outlook Daten nach Thunderbird 3.x zu migrieren. Das war leicht, denn Thunderbird kann die Daten von Outlook importieren. Andersherum funktioniert es leider nicht. :( Nachdem ich also noch ein Plugin für einen Kalender in Thunderbird heruntergeladen hatte, diese und auch meine gesamten Kontakte in Thunderbird waren, konnte ich arbeiten. Mir fiel auf, dass Thunderbird wesentlich langsamer als Microsoft Outlook war. Bei dem Laden von E-Mails in das Nachrichtenfenster musste ich schlimmstenfalls einige Sekunden Geduld haben, bis diese endlich lesbar war. Letztlich hat mir Thunderbird nicht gefallen. Der Grund ist, dass Thunderbird relativ langsam lief und außerdem wichtige Features, die mir besonders wichtig waren nicht bietet. Nach der Problematik, dass eine “Rückwärts-Migration” von Thunderbird nach Outlook nicht möglich ist, vor allem nicht, weil ich bisher immer noch alle E-Mails lokal gespeichert hatte (POP3). Das war unpraktisch. Mit IMAP hätte das anders ausgesehen.

Letztlich habe ich mich dafür entschieden auf Windows Live bzw. Hotmail umzusteigen. Komplett. Alle Mails kommen jetzt zu Hotmail und landen dort. Hotmail rufe ich lokal mittels Windows Live Mail auf (IMAP/http). Doch vor es soweit war und all meine Mails von verschiedenen E-Mail-Accounts auf dem Hotmail-Account gespeichert werden konnte, musste ich noch einiges tun! Das war nicht wenig.

Zunächst hatte ich vor mein Hotmail-Account per IMAP/http in Thunderbird einzubinden und folglich alle Mails von lokal nach Hotmail zu verschieben. Einschließlich Ordnerstruktur.

Hinderniss 1: Hotmail und Thunderbird

Beim Versuch Hotmail im Thunderbird einzubinden hat Thunderbird Hotmail zunächst per POP3 einbinden wollen. Ich nicht. Wenn es automatisch nicht funktioniert, dann versuchen wir es eben manuell. Siehe da, die Server-Verbindungsdaten etc. können ohne weiteres händisch eingegeben werden, vorausgesetzt sie sind bekannt. Selbst wenn nicht, sie können schnell im Netz herausgefunden werden. Man nehme eine Suchmaschine und sucht das richtige. ;) Z. B. “Hotmail in Thunderbird einbinden”. Doch was, wenn das nicht klappt, wie es klappen sollte?

Hinderniss 2: Hotmail mag Thunderbird nicht so recht

Nachdem ich mit Verdruss feststellen durfte, dass ich Hotmail nicht per IMAP/http eingebunden bekomme, weil Thunderbird nur POP3 für Hotmail in Ordnung und gut findet. Deshalb brauchte ich eine andere Lösung. Leider konnte ich mit meinen anderen E-Mail Accounts nichts anfangen (IMAP ja, Speicher zu wenig, Folge es hätte ewig gedauert). Schließlich habe ich mal geprüft wie es bei Googlemail mit Thunderbird und IMAP aussieht. Das klappt. D. h.:

  1. Googlemail-Konto anlegen
  2. IMAP für Googlemail in den Einstellungen aktivieren
  3. dieses Konto in Thunderbird einbinden
  4. Mails nach und nach auf das Googlemail-Konto hochladen

Wie aber die Mails auf das Hotmail-Konto befördern???

Hinderniss 3: Googlemail-2-Hotmail via Windows Live Mail

Wenn ein Mail-Client nicht funktioniert, dann ein anderer! In der Tat, ich habe Windows Live Mail genutzt, mein Hotmail- und mein Googlemail-Konto eingebunden.

So konnte ich die Mails von Googlemail nach Hotmail schieben. Beide Konten waren selbstverständlich per IMAP/http eingebunden. Nach der vollständigen Migration aller Mails nach Hotmail habe ich alles auf dem Googlemail-Konto entfernt, sofern es noch was gab. Ende Gelände. Fast! Mir fehlten jetzt noch mein Kalender und meine Kontakte!

Hinderniss 4: Kontake, Kalender

Die Kontakt- und Kalenderdaten sind glücklicherweise einfach zu exportieren. Selbst Thunderbird bietet den benötigten Funtkionsumfang, um die Daten zu exportieren. Als abschließende Schritte habe ich meine Kalender- und Kontaktdaten also in ein gängiges Format exportiert und in Hotmail (im Browser, nicht in Windows Live) importiert. Daten da, alles da?! Ja!

Fazit

Nach einigen relativ umständlichen Schritten konnte ich meine Daten letztlich dort haben, wo ich sie haben wollte. Sollte ich in nächster Zeit die Möglichkeit haben, den Fehler meines Outlooks zu beheben kann ich ohne weiteres zurück. Dank sei IMAP und dem Office Connector für Live. :)

 

 

Fake Cloud Angebote

Momentan scheinen immer mehr Angebot für scheinbare Cloud Produkte auf den Markt zu kommen. Tatsache ist, dass diese scheinbaren Cloud Produkt nur übliche Hosting Dienstleistungen darstellen, die umbenannt oder unter dem Schlagwort “Cloud irgendwas” verkauft werden, weil Anbieter denken, damit mehr Geld verdienen zu könnnen. Ob das stimmt ist fraglich.

Was zeichnet einen Cloud Service aus? Ein Cloud Service ist ein Service aus dem Internet oder dem Intranet (Public/Hybrid/Private Cloud). Dieser Service wird nutzungsabhängig bezahlt. Pay-as-you-use! Nur die tatsächliche Leistung muss bezahlt werden. Doch einige Anbieter preisen irgendwelche Web-Hosting-Dienste an, für Webseiten, obwohl die Pay-as-you-use/Skalierbarkeit/Flexibilität hier eindeutig fehlt. Okay, Kritiker könnten sagen, es gibt eine Laufzeit für das Nutzungsentgelt (=Pay-as-you-use)! Nein, so ist das nicht angedacht. Bei Cloud Services geht es hauptsächlich darum, dass bei der Bereitstellung von beispielsweise Rechenleistungs, Speicher und Traffic (Internettraffic) Latenspitzen vermieden werden können, weil der Service mehr Leistung zu schaltet, wenn diese benötigt wird. Sinkt der aktuelle Leistungsbedarf, so gehen die Kosten runter, die Leistung geht runter und nur die Reesourcen, die im Augenblick benötigt werden, werden genutzt und gezahlt. Viele Cloud Services sind sehr dynamisch gestaltet und die Bezahlung von pay-as-you-use ist sehr zeitnah (stunden-/taggenau) oder eben nicht (monatsgenau). Allerdings, je weiter und je größer der Mietzeitraum und damit die Nutzungsdauer eines Dienstes, desto weniger ist es ein Cloud Service. Ich denke hierfür könnte ich eine schöne Grafik basteln, die das ganze visualisiert und verständlich widerspiegelt. Mal sehen, ob ich die Zeit dazu finde! ;)

Be aware! Nicht alles was glänzt ist Gold!!! ;)

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