Windows 8 Consumer Preview – Neuerungen

Microsoft hat in der vergangenen Woche die Consumer Preview von Windows 8 zum Download bereitgestellt. Die Developer Preview des kommenden Betriebssystems für Clients gibt es ja bereits seit Herbst 2011.

Da Bilder aussagekräftiger sind als ein langer Post, habe ich mir beim Durchklicken ein paar Screenshots gemacht, die Neuerungen zeigen. Ganz kurz – Welche (offensichtlichen) Neuerungen gibt es?

  • Metro-Oberfläche
  • Ribbons im Windows-Explorer (Kontext-Sensitiv)
  • Client Hyper-V
  • Detaillierter Taskmanager

SCCM 2012 – Was ist neu?

Heute möchte ich ein paar Neuerungen des SCCM 2012 vorstellen. Design/Hierarchie und Anwenderorientierung bilden die Hauptbestandteile des Artikels.

Mit dem SCCM 2012 gibt es Änderungen die das Design betreffen. Zum einen sind nur noch flache Strukturen erlaubt. Keine Primary Site unter einer Primary Site. Nur Secondary Sites können Child Sites einer Primary Site sein und eine Primary Site kann nur Child Site einer Central Administration Site (CAS). Bei einer Hierarchie steht also immer die CAS an oberster Stelle, außer diese wird nicht benötigt und eine Stand-alone Primary Site soll aufgebaut werden.

Mehr logische Einheiten führen dazu, dass mehrere Client Settings mit einer Primary Site gehandhabt werden können. Dadurch ist das Limit auf 25 Primary Sites festgelegt. Dabei kann jede Primary Site bis zu 100.000 Clients haben. Folglich gibt es weniger Gründe mehrere Primary Sites aufzubauen (z. B. international Compliance, Grenzen, Risikoverteilung durch Clientverteilung)

Ganz wichtig ist der andere Ansatz für die Softwareverteilung und das Management des SCCM 2012. Stichworte hierzu sind User Device Affinity, Role-Based Access Control und Anwenderorientierung. Kurzum der Anwender steht im Mittelpunkt. Software soll künftig nicht mehr auf Geräte, sondern auf User zugewiesen werden. Dabei gibt es die Option zu bestimmen, ob es sich beispielsweise um ein primäres oder sekundäres Gerät handelt und wie installiert werden soll. So kann beispielsweise mit dem neuen Application Model welches Deployment Types beinhaltet festgelegt werden, dass die Anwendung sowohl als App-V und als MSI verteilt werden soll. Beim Erstellen eines Deployment Types und auch noch nachträglich kann eine Requirement Rule festgelegt werden, die prüft, ob es sich beispielsweise für die App-V-Zuweisung, um ein primäres oder sekundäres Gerät handeln muss. Gleiches kann für den Deployment Type MSI einer Application festgelegt werden. Neben den Deployment Types MSI und App-V gibt es Scripts, SIS/JAR und Windows Mobile Cabinet, die anhand von Requirement Rules dem jeweiligen Gerät eines Anwenders zugeordnet werden können.

Zur Anwenderorientierung gehören auch das Software Center und der Application Catalog, die Usern zur Verfügung stehen. Der Application Catalog ist ein Features, welches aus zwei Komponten besteht. Einem Webdienst für GUI und ein Provider/Intermediär für die Application Auswahl im Browser beim Anwender. Vor der Anwender allerdings auf diesen Application Catalog zugreifen kann, um eine Application zu beantragen, muss er in der Regel dem Verweis in der Software Library zum Application Catalog folgen. Das Software Center ersetzt Run Advertised Programs vom SCCM 2007.

Noch Fragen? ;)

Resourcen

http://blogs.technet.com/b/server-cloud/archive/2012/02/29/hierarchy-design-in-system-center-2012-configuration-manager.aspx

http://technet.microsoft.com/en-us/library/gg699359.aspx

CeBit 2012 – Microsoft

Microsoft wird auf der CeBit präsent sein und verschiedene Fachvorträge für IT-Pros und Entscheider anbieten. Leider kann man sich nicht vorab anmelden. Themen wie Desktop Computer Verwaltung mit Intune und die Administration von Office365 klingen zunächst interessant.

Bei einer Länge von circa 30 Minuten pro Vortrag wird es primär ein knackiger Überblick sein, den sich anschauen und anhören kann, wenn der Vortragsraum nicht schon voll sein wird.

Wenn es mit den Vorträgen nicht klappt bleibt immer noch eine Webcast-DVD mit Webcasts aus 2011, die man bekommen kann, wenn man MSDN Flash Newsletter abonniert hat und die Microsoft Virtual Academy (MVA) nutzt.

Resourcen

https://www.microsoft.com/germany/msdn/events/cebit/2012/kino.mspx

https://www.microsoft.com/germany/msdn/events/cebit/default.mspx

Synchronisieren von Lesezeichen mit dem iPhone/iPad

Wer kennt das nicht: An jedem Gerät mit dem im Internet gesurft werden kann, werden Lesezeichen abgelegt. Am Ende sind überall ein paar.

Um dem Problem aus dem Weg zu gehen ist es am besten die Lesezeichen automatisch synchronisieren lassen zu können. Im Falle von iOS 5 und iCloud und Safari ist das kein Problem.

Ich habe einen Windows 7-Rechner auf dem meine wichtigen Lesezeichen im Firefox abgelegt sind. Leider nimmt iTunes oder iCloud nicht einfach meine Lesezeichen aus dem Firefox und schiebt sie brav auf alle iDevices (iPhone, iPad).

Um meine Lesezeichen überall auf dem gleichen Stand zu haben, gibt es mehrere Ansätze. Entweder muss überall Safari drauf oder über Umwege und Apps eine Sync eingerichtet werden.

Die erste Variante ist eine App (Firefox Home) und die Firefox Sync (standardmäßig in Firefox integriert) zu verwenden. Als zweite kann auf dem Windows-PC Safari installiert werden. Dabei müssen die Lesezeichen aus dem Firefox allerdings manuell als HTML-File exportiert und im Safari importiert werden. Dies hat bei meinen Tests reibungsfrei funktioniert. Zusätzlich muss beim iDevice in iTunes unter dem Register Info die Synchronisation von Lesezeichen aktiviert sein. Natürlich können Lesezeichen auch in der iCloud abgelegt werden, aber als allererstes müssen alle Schnittstellen apple-kombatibel sein.

Die Frage die an dieser Stelle auftritt ist, wie halte ich meine Lesezeichen aktuell, wenn mein PC mit Firefox und meine iDevices immer auf demselben Stand sein sollen? In diesm Fall solle die Variante über die App und Firefox Sync genutzt werden. Mit der App liegen die Daten im Prinzip in der Cloud, nicht bei Apple aber an einem zentralen Speicher im Netz. Firefox kann weiterhin genutzt werden.

Bei Erwägung den zweiten Ansatz umzusetzen sollte der Firefox meiner Meinung nach vom Windows-PC fliegen, weil beim Betrieb von Safari und Firefox sonst nur unnötig Mehrarbeit entsteht. => Um die Lesezeichen synchron zu halten müssten jedes Mal bei Änderungen ein Abgleich per export/import von HTML-Files mit Lesezeichen gemacht werden. Um dies zu vermeiden sollte der Firefox mit diesem Ansatz nicht mehr genutzt werden. Außer es werde vielleicht viele bestimmte Addons im Firefox verwendet. Sollte dies nicht der Fall sein, ist ein kompletter Umstieg von Firefox auf den Safari zu erwägen. Sobald sich alles mit der iCloud synchronisiert muss in der Regel nichts mehr eingestellt werden.

Fazit: Lesezeichen überall synchron halten –> Safari on Windows 7, please (or no thanks!?) und Lesezeichen in die iCloud syncen.

Ressourcen

http://www.cio.de/das_iphone_im_unternehmen/tipps/2230777/

http://www.cio.de/was_ist_cloud_computing/anwender/2297295/

Mit bestimmten Standards besser

Was sind Standards? Standards sind eine Reihe von definierten und dokumentierten Regeln und Richtlinien. Standards sind überall zu finden bzw. sollten überall zu finden sein. Was genau ein Standard ist hängt vom Kontext ab.

Weitverbreitete Standards in Unternehmen sind zum Beispiel die bestimmte ISO-Normen, ITIL und SOX. Das sind große Standards. Es gibt auch kleine, grundlegendere Standards.

In Projekten und beim Tagesgeschäft hat es sich mir gezeigt, dass mit Standards und definierten, gelebten Prozessen besser gearbeitet werden kann. Ich arbeite deutlich besser, wenn ich klare Anforderungen und Ziele habe. Doch allein diese beiden Kriterien reichen nicht. Wenn ich weiß was ich bis wann erledigen soll ist das bereits hilfreich. Wenn ich ein Raster habe, der definiert in welchem Rahmen das Ziel zu erreichen ist, so habe eine Ahnung, wie ich vorgehen soll.

Ständig während der Arbeit Kollegen fragen zu müssen, weil keine Standard für etwas vorliegt ist doppelt zeitraubend. Nicht nur meine Zeit geht durch Fragen verloren, sondern auch die eines Kollegen, wenn er/sie mir antwortet.

Wie können hier standardisierte Prozesse weiterhelfen? Wenn Strukturen und Raster gegeben sind kann mit diesen gearbeitet werden und die Verständlichkeit steigt, insbesondere wenn mehrere Personen mit ein und derselben Arbeit zu tun haben.

Ein kurzes Beispiel: Bei der Software Verteilung mit dem Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) und dem was dazu gehört, gibt es beispielsweise folgende Aspekte, die grundlegend zu einer leichteren und besseren Arbeitsweise, sowie zu einem produktiveren Team führen können:

  • Namenskonvention
    • Einheitliche sprechende Namen
    • SCCM Paket Source => SCCM Paket => SCCM Collections => Advertisement => Active Directory-Gruppen
  • Transparente Prozesse
    • Systematisches, strukturiertes Vorgehen
    • Nachvollziebarkeit

Weitere Standards helfen, aber wie bei allen Dingen gilt es nicht zu übertreiben. Ab einem gewissen Punkt hemmen Standards, denn wenn zu viele Abhängigkeiten bestehen könnte dies unnötig Zeit kosten. Ein Grund weshalb gewartet werden muss und Standards auch Zeit verschlingen können hängt damit zusammen, dass Standards und Prozesse Abhängigkeiten abbilden bzw. enthalten. Zum Beispiel muss zur Erstellung gewartet werden bis Berechtigungen erteilt wurden, um etwas zu tun.

Standards können helfen, Standards sind gut und bilden eine Orientierungs- und Arbeitshilfe. Das richtige Mittel ist zu finden!

Windows 8 & Windows Server 8 it’s going to be hot!!!

Alles neu! Nein, nicht ganz so neu, aber immerhin wird es sehr viele Neuerungen mit den bereits ersten Infos, die es zu Windows 8 und Windows Server 8 gibt.

Windows 8, der Nachfolger des Microsoft Betriebssystems Windows 7 soll ein stärkere Windows Phone 7.5 Optik erhalten und mehr auf Touchbedienung setzen. Windows 8 phone-7-like? Die ersten Bilder und Fotostrecken, die im Netz kursieren geben interessante Einblicke und versetzen die IT’ler in Spannung und Erwartungen.

Windows Server 8 soll in Anlehnung an Windows 8 mit ähnlicher Optik ausgestattet werden und über 300 Neuerungen mitbringen, was mehr Neuerungen sind als die letzten paar Windows Server Versionen jeweils enthielten.

Wir können gespannt sein!

Ressourcen

http://www.chip.de/bildergalerie/Jetzt-offiziell-Alle-Screenshots-und-Infos-zu-Windows-8-Galerie_51628122.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Windows-Server-8-Fenster-fuer-die-Cloud-1343307.html

http://winfuture.de/news,65514.html

http://www.chip.de/news/Windows-8-Das-Ende-von-Programm-Menue-und-BIOS_49305551.html

http://www.chip.de/news/Windows-8-Video-Ausprobiert-und-abgeschmiert_51667273.html

Windows Phone 7.5

Im Herbst soll es soweit sein, die neue Version des Windows Betriebssystems für Windows Phones soll erscheinen. Ihr Name ist Mango, wie die Frucht. Mango kommt mit Neuerungen auf einem breiten Spektrum, fast alle Systembestandteile sind von Änderungen betroffen. Manche stärker, manche weniger stark.

Zdnet gibt eine Preview bzw. hat im Vorfeld getestet, welche Änderungen es gibt und wie es sich im Vergleich zum aktuellen Windows Phone 7-OS verhält. Deutliche Neuerungen sind bei der Nutzung von Apps zu erwarten, z. B. App-Switching, App-Vorschläge.

Letztlich befördern die geplanten Neuerungen das System weiter und spiegeln einen Fortschritt zur aktuellen Version wider. Trotzdem sind weitere Neuerungen, Features und Anpassungen wünschenswert, insbesondere im Hinblick auf die Konkurrenzsysteme a la Goole (Android) und Apple (iOs).

Ressourcen:

Zdnet – Windows Phone 7.5 Mango: Das Update im Vorabtest

Geballtes Know-how jetzt downloaden

Die NT-Anwendergruppe (AG) ist eine der größten User Communities im europäischen Raum. Sie bietet viele interessante Veranstaltungen rundum Microsoft Produkte. Die Veranstaltungen werden durch hochkarätige Wissensträger von unterschiedlichen Unternehmen vermittelt. Das Besondere bei den NT-Anwendertreffen ist, sie sind kostenfrei. Wo gibt es den sowas? Wissensvermittlung zu spannenden Themen aus der (Microsoft) IT-Welt durch erfahrene IT’ler für lau? Super Sache! In der Regel kostet dieses Wissensvermittlung entsprechend viel Geld!

Wer das 43. NT-Anwendertreffen verpasst hat, der hat die Gelegenheit die Themen jetzt als Mitglied der NT-AG (kostenlos) herunterzuladen. Die Themen der Veranstaltung waren u. a.:

  • Best Practice: Win Server 2008 R2, Exchange 2010 Migration …
  • Recovery, Migration und Konsolidierung von Exchange- und SharePoint-DB (Ontrack) …
  • … Windows 7 Migration mit FrontRange …
  • Lync Server 2010 Live …

Ressourcen

NT-AG …Details…

NT-AG 43. NT-Anwendertreffen

Neues Design des Microsoft SkyDrive

Das Microsoft SkyDrive . erlaubt bis zu 25 GB Daten online bei Microsoft zu speichern und auch freizugeben. Voraussetzung ist ein Windows Live Account.

SkyDrive ist im Zuge der neuen Browser-Technologien überarbeitet und grundlegend verbessert worden. Jetzt ist SkyDrive übersichtlicher, weil SkyDrive eine Ordnerstruktur sofort zeigt. Somit ist das Handling ähnlich dem eines Datei-Explorers, z. B. Windows-Explorer/Windows-Ordner-Struktur. Außerdem kann jetzt auf einer Seite endlos gescrollt werden. Dies ist besonders nützlich, wenn es viele Dateien gibt. Bei vielen Dateien ist das Blättern von Seiten á ca. 20 Dateien lästig. Durch CSS3 und HTML5 sind Änderungen gemacht worden, die die Usability erhöhen. Nicht zuletzt da dies neuerdings seitens aktueller Browser unterstützt wird.Dies ist auch dringend notwendig, die Konkurrenz (z. B. Dropbox und Google) schläft nicht.

Ressourcen

PC Welt Großes Update Windows Live Skydrive setzt ab sofort auf HTML5

ZDnet Microsoft überarbeitet seinen Onlinespeicher SkyDrive

Office365 JumpStart Vids nun online

Einige Zeit ist vergangen seitdem Office365 JumpStart Training. Jetzt sind die Videos online und können auf TechEd angeschaut und heruntergeladen werden. 15 Videos geben einen Blick über Office365.

Ressourcen:

TechEd JumpStart

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