The Day After Google Reader

Der Google Reader ist der beste Feedreader. Mit dem Reader können RSS-Feeds abonniert und über unterschiedliche Geräte hinweg synchron gehalten werden. Das heißt es kann mit allen Geräten (PC, Smartphone, Tablet) auf seine Feeds zugeriffen werden. Sobald die Feeds mit dem Smartphone gelesen werden, sind die Artikel als gelesen markiert und werden auf anderen Geräten nicht mehr angezeigt. Es wird immer nur das ungelesene angezeigt. Vollkommen unabhängig mit welchem Gerät die Feeds gelesen werden. (http://www.google.com/readerhttp://de.wikipedia.org/wiki/Google_Reader)

Seit längerem ist bekannt, dass der Dienst von Google eingestellt wird. Das ist sehr schade. Die Google Reader-Gemeinde ist quasi schockiert und trauert. 😉 In vielen Foren und Fachzeitschriften setzen sich die Nutzer des sehr beliebten und praktischen Dienstes mit Alternativen auseinander. (http://www.heise.de/ct/artikel/Nach-dem-Aus-fuer-Google-Reader-Alternativen-fuer-RSS-Reader-1823492.html)

Für mich ist ein guter Feedreader essentiell! Ich arbeite mit unterschiedlichen Geräten und nutze freie Zeit gerne, um schnell zu schauen, welche Nachrichten gibt. Sollte etwas wichtiges dabei sein, möchte ich mir den Artikel für das spätere Lesen markieren können. Das funktioniert mit dem Google Reader bestens. Wer kennt das nicht? Wenn man etwas gewohnt ist, möchte man später nicht weniger haben! Jetzt möchte ich weiterhin die gleichen Features haben, wie mit dem Reader.

Kurzum nach ein paar Überlegungen und Zeitschriften-Artikel habe ich Feedly ausprobiert. Was kam dabei heraus?

Contra

  • Schlechte Usability (i. S. v. Bedienbarkeit) der WebGUI im Browser
  • Gewöhnungsbedürftige WebGUI im Browser
  • Kein Kennzeichen für ungelesene Feeds verglichen mit der Reeder App (iPhone/iPad App)

Pro

  • Google Account kann verwendet werden
  • Alle Google Reader Feeds können direkt in Feedly übernommen werden
  • Geräte-Unabhängigkeit
  • Sehr gute kostenlose Apps für (Smartphone, Tablet)
  • Sehr gute Usability der Apps
  • Sehr gute Darstellung der Feeds in den Apps (zwei Themes/Kontraste, gute Schrift, gute Schriftgröße (Schrift, Schriftgröße sind einstellbar))

Fazit

Feedly schafft eine sehr gute und annäherungsweise Abbildung der Features, die vom Google Reader bekannt sind. Das einziges Manko aus meiner Sicht ist aktuell die sehr gewöhnungsbedürftige Weboberfläche, wenn die Feeds per Browser gelesen werden. Hieran wird seitens Feedly gearbeitet (http://blog.feedly.com/). Da ich auf den Browser verzichten könnte, aber mittlerweile auch mit der Bedienung zurecht komme, bietet Feedly genau das was ich brauche: 1.) ein Feedreader der von meinen verwendeten Geräten unabhängig ist und 2.) nur ungelesene/markierte Feeds anzeigt. The Day After Google Reader gehört bei mir Feedly.

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Posted on 20. April 2013, in Tech and tagged . Bookmark the permalink. 1 Comment.

  1. Die WebGUI wurde überarbeitet. Die Ansichten können so angepasst werden, dass das Look & Feel dem des Google Readers sehr nahe kommt. Außerdem können alle gelesen Artikel in der “Tiles Only View (Google Reader)” am Ende als gelesen markiert werden.

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