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Microsofts 2013 Previews

Microsoft hat in den letzten Wochen verschiedene Vorab-/Preview-Versionen auf den Markt gebracht, damit sich Administratoren bereits jetzt eine Vorstellung der kommenden Software-Generation von Microsoft machen können.

Was kann damit gemacht werden? Es kann eine Menge getestet und gelernt werden.

Neben Microsoft Windows Server 2012 und Windows 8 Testversionen gibt es …

  • Lync 2013 Preview
  • Exchange 2013 Preview
  • SharePoint 2013 Preview
  • OfficeWeb Apps 2013 Preview (Office 2013 Preview)

… zum Antesten und Kennenlernen. Außerdem könnte im vierten Quartal ebenfalls noch das Service Pack 1 (SP1) für die System Center-Familie bzw. insbesondere System Center Configuration Manager 2012 (für mich sehr interessant) veröffentlicht werden, denn erst damit soll der Windows 8 Support vom SCCM 2012 gewährleistet werden. Insgeheim hoffe ich auch, dass mit dem SP1 für den Configuration Manager 2012 ebenso der Support von Microsofts neuem SQL Server (2012) dabei sein wird.

Bald werden mehr Details verfügbar sein, spätestens mit den jeweils offiziellen Marktreleases.

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SCCM Operating System Deployment – Treiber

Bei der Planung und Realisierung von Operating System Deployment (OSD) Projekten mit Microsofts System Center Configuration Manager ist das Wissen um die eingesetzte Hardware essentiell. Es gibt ein paar hilfreiche Tricks die Effizienz bei der Integration von Treibern für OSD zu verbessern.

Wozu werden Treiber beim OSD überhaupt alles benötigt? Einerseits für den Boot ins und die Verwendung von WindowsPE. Andererseits natürlich wie bei jedem x beliebigen Rechner, um dessen volle Funktionalität herzustellen. Je genauer die Treiber der Hardwaresysteme bestimmt und integriert werden können, desto zuverlässiger und performanter wird die Hardware funktionieren. So sollten beispielweise für ein 64-Bit System, logischerweise auch 64-Bit Treiber für die Hardware verwendet werden, vorausgesetzt es wird ein 64-Bit-Betriebssystem installiert. Für 32-Bit-Systeme gilt das gleiche mit einer Ausnahme. Der Betrieb von 64-Bit-Hardware mit 32-Bit-Betriebssystem. Allerdings ist dringend davon abzuraten überhaupt noch eine 32-Bit-Konfiguration in Betracht zu ziehen, wenn die Hardware 64-bit-fähig ist. Machbar ist das, aber nur in sehr bestimmten Ausnahmefällen.

Mit Microsofts System Center Configuration Manager (SCCM) können Betriebssysteme über ein Netzwerk verteilt und im Anschluss verwaltet (zu Neudeutsch: gemanaged) werden. Zum Beispiel für Softwareverteilung, Monitoring/Reporting und vielem mehr.

Für Treiber spielt es keine Rolle wie viele PCs per SCCM installiert werden. Was eine Rolle spielt ist, dass alle Treiber für alle Systeme, die per SCCM ausgerollt werden sollen, vorhanden sein müssen, damit das Rollout auf den Maschinen erfolgreich verläuft. Außerdem zuverlässige und qualitative Betriebssystem-Installationen als Ergebnis herauskommen.

Je nach Heterogenität kann die Suche, die Implementierung, das Prüfen und das Nachbessern einige Zeit in Anspruch nehmen. Jeder Hersteller hat seine eigene Webseite von der in der Regel die passenden Treiber für Hardware und Betriebssystem heruntergeladen werden können. Meistens kann für jede Hardwarekomponente ein einzelner Treiber oder ein Setup heruntergeladen werden, zum Beispiel für die Soundkarte. Für einen Computer würde dies keinen großen Aufwand darstellen. Doch in Unternehmens-Netzwerken mit diversen verschiedenen Computermodellen und einer hohen Hardware-Heterogenität schon. Daher wird der Download von sogenannten Treiberpaketen von vielen Herstellern angeboten. Manche bieten sogar direkte die Option die SCCM-Basisfunktionalität für Treiber zu erweitern, so dass nicht nur Treiber sondern auch in Verbindung mit der Hardware angebotene Diagnose und Einstellungssoftware, sowie Tools implementiert und aktualisiert werden können.

Letzteres ist nicht immer gewünscht. Trotzdem bleibt die Option bei diversen Herstellern Treiberpakete herunterzuladen, darin sind alle Treiber für ein Computermodell enthalten. Der Download von einzelnen Treibern für jeweils eine Komponente entfällt. Nach dem Download sollten die Treiberpakete ggf. noch etwas bereinigt werden, wenn möglich um die Größe zu reduzieren und das OSD zu optimieren. Sobald dies erfolgt ist kann das Treiberpaket für die Betriebssystemverteilung implementiert werden. Dadurch kann sehr viel Zeit gespart werden im Vergleich zum Download einzelner Treiber.

Ein Hersteller der sogar ein dedizierten Treiberpaket-Download-Manager anbietet ist HP. Dell bietet auch den Download von Treiberpaketen an. Die meisten großen Hardwareproduzenten tun dies, aber nicht immer gleich offensichtlich. Ein bisschen suchen lohnt sich.

http://h20000.www2.hp.com/bizsupport/TechSupport/SoftwareDescription.jsp?lang=de&cc=de&prodTypeId=321957&prodSeriesId=3781677&prodNameId=3781682&swEnvOID=2096&swLang=18&mode=2&taskId=135&swItem=ob-87514-1

http://en.community.dell.com/techcenter/enterprise-client/w/wiki/2065.dell-driver-cab-files-for-enterprise-client-os-deployment.aspx

TechEd 2012 North America – SCCM 2012 Overview

SCCM 2012 ist bereits seit Anfang des Jahres als RTM (Ready-To-Manufacture) für den produktiven Einsatz in Unternehmen verfügbar. Viele beschäftigen sich bereits seit dem vergangenen Herbst mit SCCM 2012 von der Beta über RC1, RC2 bis jetzt RTM und der CP für SP1. …

Auf der TechEd 2012 durfte eines natürlich nicht fehlen, die Promotion des Produkts. Eine Übersicht der Funktionalität gibt ein Vortrag von Wally Mead, Neha Bajwa und Mark Florida.

Video: http://channel9.msdn.com/Events/TechEd/NorthAmerica/2012/MGT309

Ankündigung SCCM 2012 SP1: http://blog.coretech.dk/kea/configmgr-2012-sp1-announced-teched-2012/

SCCM 2012 – Was ist neu?

Heute möchte ich ein paar Neuerungen des SCCM 2012 vorstellen. Design/Hierarchie und Anwenderorientierung bilden die Hauptbestandteile des Artikels.

Mit dem SCCM 2012 gibt es Änderungen die das Design betreffen. Zum einen sind nur noch flache Strukturen erlaubt. Keine Primary Site unter einer Primary Site. Nur Secondary Sites können Child Sites einer Primary Site sein und eine Primary Site kann nur Child Site einer Central Administration Site (CAS). Bei einer Hierarchie steht also immer die CAS an oberster Stelle, außer diese wird nicht benötigt und eine Stand-alone Primary Site soll aufgebaut werden.

Mehr logische Einheiten führen dazu, dass mehrere Client Settings mit einer Primary Site gehandhabt werden können. Dadurch ist das Limit auf 25 Primary Sites festgelegt. Dabei kann jede Primary Site bis zu 100.000 Clients haben. Folglich gibt es weniger Gründe mehrere Primary Sites aufzubauen (z. B. international Compliance, Grenzen, Risikoverteilung durch Clientverteilung)

Ganz wichtig ist der andere Ansatz für die Softwareverteilung und das Management des SCCM 2012. Stichworte hierzu sind User Device Affinity, Role-Based Access Control und Anwenderorientierung. Kurzum der Anwender steht im Mittelpunkt. Software soll künftig nicht mehr auf Geräte, sondern auf User zugewiesen werden. Dabei gibt es die Option zu bestimmen, ob es sich beispielsweise um ein primäres oder sekundäres Gerät handelt und wie installiert werden soll. So kann beispielsweise mit dem neuen Application Model welches Deployment Types beinhaltet festgelegt werden, dass die Anwendung sowohl als App-V und als MSI verteilt werden soll. Beim Erstellen eines Deployment Types und auch noch nachträglich kann eine Requirement Rule festgelegt werden, die prüft, ob es sich beispielsweise für die App-V-Zuweisung, um ein primäres oder sekundäres Gerät handeln muss. Gleiches kann für den Deployment Type MSI einer Application festgelegt werden. Neben den Deployment Types MSI und App-V gibt es Scripts, SIS/JAR und Windows Mobile Cabinet, die anhand von Requirement Rules dem jeweiligen Gerät eines Anwenders zugeordnet werden können.

Zur Anwenderorientierung gehören auch das Software Center und der Application Catalog, die Usern zur Verfügung stehen. Der Application Catalog ist ein Features, welches aus zwei Komponten besteht. Einem Webdienst für GUI und ein Provider/Intermediär für die Application Auswahl im Browser beim Anwender. Vor der Anwender allerdings auf diesen Application Catalog zugreifen kann, um eine Application zu beantragen, muss er in der Regel dem Verweis in der Software Library zum Application Catalog folgen. Das Software Center ersetzt Run Advertised Programs vom SCCM 2007.

Noch Fragen? 😉

Resourcen

http://blogs.technet.com/b/server-cloud/archive/2012/02/29/hierarchy-design-in-system-center-2012-configuration-manager.aspx

http://technet.microsoft.com/en-us/library/gg699359.aspx

SCCM 2007 Distribution Point Package Utility

In der SCCM Konsole können Pakete auf andere Distribution Points verteilt werden. Ein kleines Werkzeug kann helfen die Verteilung von Paketen noch besser und schneller zu machen. Ich verwende dazu das ConfigMgr 2007 DP Package Utility.

Das Tool prüft auf dem Site Server, welche Pakete es überhaupt gibt. Angezeigt werden alle Pakete, die auf jeweils einen bestimmten DP kopiert werden können, einschließlich der vorhandenen. Verfügbare Pakete auf dem jeweiligen DP sind durch ein Häckchen gekennzeichnet. Die Pakete die auf einen bestimmten DP kopiert oder gelöscht werden sollen können durch das Setzen oder Entfernen des Paket-Häckchens entsprechend auf den DP kopiert oder vom DP gelöscht werden.

Dabei kann die Selektion für jeweils einen DP erfolgen, wobei die De-/Selektion für ein oder mehrere Pakete gesetzt werden kann.

Resources

http://www.myitforum.com/articles/42/view.asp?id=8904